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Menschenhandel: Opfer schützen, Geldwäsche stoppen!

Das Europäische Parlament verabschiedet heute einen Bericht zum Kampf gegen den Menschenhandel in den EU Außenbeziehungen. Es geht um sexuelle Ausbeutung, Zwangsarbeit, die Rekrutierung von Kindersoldaten und zahlreiche weitere Verbrechen im Kontext von Menschenhandel, von denen Millionen Menschen weltweit betroffen sind. Laut Schätzungen des Global Slavery Index befinden sich 45,8 Millionen Personen in moderner Sklaverei. Zu dem Bericht erklärt die Verfasserin und Vizepräsidentin des Menschenrechtsausschusses Barbara Lochbihler:

„Es gibt kein kriminelles Geschäft ohne Geldwäsche. Die EU-Strafverfolger müssen sich darauf konzentrieren, den Fluss des illegalen Geldes zu unterbrechen. Banken müssen überwacht, Unternehmen besser kontrolliert werden. Europäische Firmen, in deren Produktionskette unter Bedingungen moderner Sklaverei gearbeitet wird, müssen gebrandmarkt und zur Verantwortung gezogen werden.

Menschenhandel ist eine der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen, weil sie den Menschen zur Ware degradiert. Der Schutz der Opfer muss absolute Priorität haben. Um die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen zu können, müssen die von Menschenhandel Betroffenen unterstützt und geschützt werden. Wer Abschiebung und Gefängnis fürchten muss, wird nie gegen seine Peiniger aussagen.

Menschen die entwurzelt sind wie Flüchtlinge, oder besonders Schutzbedürftige wie beispielsweise Minderjährige, werden leicht zur Beute für Menschenhändler. Es braucht Sensibilisierungsmaßnahmen und Training zur besseren Identifizierung von Betroffenen“.

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