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Lebenslänglich - wichtiges Urteil des Rote Khmer Tribunals

Zu jeweils lebenslänglich wurden der ehemalige Chefideologe der Rothe Khmer, Nuon Chea, und der ehemalige Staatspräsident Khieu Samphan am 16. November 2018 von dem internationalen Tribunal verurteilt, das den Völkermord in Kambodscha juristisch aufarbeitet. Obwohl es viel Kritik am Rote Khmer Tribunal gibt, sind dessen Urteile für die Vergangenheitsaufarbeitung und die Anerkennung individuellen wie millionenfachen Leidens von erheblicher Bedeutung. Die Anerkennung des Tatbestandes der Zwangsschwangerschaft als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wozu die Heinrich-Böll-Stiftung mit einem Rechtsgutachten maßgeblich beigetragen hatte, bedeutet, dass erstmals den besonderen Leiden jener Frauen Rechnung getragen wird, die damals unfreiwillig Kinder bekommen mussten und teils bis heute traumatisiert sind.

Lesen Sie ausführlicher dazu in diesem Beitrag der Heinrich-Böll-Stiftung:

https://www.boell.de/de/2018/11/19/urteilsverkuendung-im-rote-khmer-prozess-geschlechterpolitik-machte-auch-hier-einen?dimension1=startseite

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