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Gewusst wie: Gelder für die Flüchtlingsarbeit

Die Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen stellt uns in Europa täglich vor große Herausforderungen. Viele Menschen helfen den Ankommenden, wo sie nur können. Sie bieten Unterschlupf, organisieren Deutschkurse, begleiten die Asylsuchenden bei Behördengängen – kurzum: Sie leben die Willkommenskultur, die allerorts gefordert wird, bereits ganz konkret.

Das ist auch deshalb so wichtig, weil viele Kommunen und Städte an ihre Grenzen stoßen. Umso mehr sind sie auf die logistische und finanzielle Hilfe von Land, Bund und Europäischer Union angewiesen. Die Finanzmittel, die die EU bereitstellt, sind beachtlich. Vielfältige Förderprogramme unterstützen Flüchtlingseinrichtungen und öffentliche Stellen bei ihrer Arbeit. In fast allen Politikbereichen können EU-Projekte für und mit Flüchtlingen umgesetzt werden. Über die bisher schon laufenden Programme hinaus sollen Strukturfondsmittel, die bisher allein für die EU-Bürger*innen in den Mitgliedsstaaten vorgesehen waren, auch für Flüchtlingsprojekte verwendet werden können. Bei anderen EU-Programmen werden die Mittel aufgestockt bzw. umgeschichtet.

Ein zentrales europäisches Flüchtlingsförderprogramm soll es hingegen nicht geben. Das macht es gerade für kleinere Verbände und Organisationen schwierig, den Überblick zu bewahren. Welche Fördermittel könnte ich im Rahmen meines Integrationsprojektes in Anspruch nehmen? Wann muss ich mich wo bewerben? Und mit welcher Größenordnung kann ich rechnen?

Ich habe die vorliegende Broschüre veröffentlicht, um auf solche Fragen eine Antwort - und eine Übersicht über alle EU-Förderprogramme zu bieten, die zugunsten von Flüchtlingen und Migrant*innen abgerufen werden können. Ich hoffe, möglichst vielen Organisationen, Kommunen und Verbänden bei ihrer unersetzlichen Arbeit ein wenig zur Seite zu stehen.

Gute Lektüre – verbunden mit einem herzlichen Dank an alle, die sich engagieren und anpacken!

Übrigens: Wer über das PDF hinaus die gedruckte Broschüre bestellen möchte, kann das gern tun. Einfach melden unter barbara.lochbihler(at)ep.europa.eu!

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