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Erinnerungskultur im ländlichen Raum

Anfang März lud ich zum Diskussionsabend über „Erinnerungskultur im ländlichen Raum“ nach Obergünzburg ein. Über 70 Interessierte kamen und lauschten den eindrücklichen, bewegenden Schilderungen Robert Domes‘ über Obergünzburger Schicksale im Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit.

1941 wurde der Obergünzburger Außenseiter und Kleinkriminelle Alois Roth in einen Waggon am Ostbahnhof einquartiert. 1943 wurde er vermutlich als „Volksschädling“ denunziert und deportiert. Alois Roth starb 1945 im KZ Mauthausen. 1948 zogen Flüchtlinge in den Waggon am Bahnhof, darunter die damals 17-jährige Eva, die sich sehr unwohl und unwillkommen fühlte. In Obergünzburg wird im Andenken an diese beiden Schicksale die Realisierung einer „Denkstätte“ über Ausgrenzung im Dritten Reich am Bahnhof diskutiert.

Wilhelm Weinbrenner referierte über die Münchner Räterepublik 1918/1919 und mit dem Filmemacher Leo Hiemer diskutierten wir darüber, mit welchen Formen der Erinnerungsarbeit man Jugendliche ansprechen kann.

Hier geht’s zum Artikel:
https://www.all-in.de/oberguenzburg/c-kultur/kommunalhistorischer-abend-in-oberguenzburg-ueber-geschichte-und-geschichten-ausgrenzung-und-integration_a5028564

 

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