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Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Alice-Salomon-Award

Auszüge aus der Laudatio zur Verleihung des Alice-Salomon-Awards

an Barbara Lochbihler, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

24. Oktober 2008, Pestalozzi Fröbelhaus, Karl-Schrader-Straße 7-8, Berlin
Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi
Leiterin des Masterstudiengangs „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession" Berlin

Liebe Barbara, liebe Feiergemeinde,

... Es geht heute um Dich. Deine Verdienste und die bald 20 Jahre, in denen wir uns in verschiedensten Rollen begegnet sind. „Schuld" oder „Glück" an dieser Begegnung ist, wenn man es genau nimmt, Jane Addams - wie Alice Salomon eine Sozialarbeitstheoretikerin und Wissenschafterin sowie sozial- und friedenspolitische Aktivistin der ersten Stunde. Ich war über einen Beitrag zur Methodengeschichte der Sozialen Arbeit auf Jane Addams und die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (Women's Internaltional League for Peace and Freedom, abgekürzt WILPF) gestossen, wurde aber in meiner Studienzeit in den USA belehrt, dass dies „tempi passati" seien, so dass ich dieses Thema nicht weiter verfolgte. Es war ein internationaler Kongress der Frauenliga bzw. der WILPF im Jahr 1989 an der Universität von Urbana-Champain, an welchem ich zum ersten Mal aus dem Mund der damaligen Wilpf-Präsidentin, Prof. Eleonore Romberg von der Kath. Stiftungsfachhochschule München den Namen „Babsi" hörte. Dieser Name und die Beschreibung Deiner Qualitäten kam so liebevoll und bewundernd über ihre Lippen, dass ich dachte: das muss nicht nur eine ganz besondere Person, sondern eine Sozialarbeiterin sein, die das verkörpert, was sowohl Jane Addams als auch Alice Salomon unter Sozialer Arbeit  verstanden haben, nämlich: Von der Sorge um individuelle Nöte über das nachbarschaftlich wie politisch organisierte, lokale Gemeinwesen zur nationalen, sozialpolitischen und internationalen Ebene, und damit von der Lokal- zur Weltbürgerin.

Aber diese Entwicklung von der sozialen Nahsicht zur sozialen Weit- und Weltsicht, die sich heute viele Lehrende an Hochschulen im Hinblick auf ihre Studierenden leider oft vergeblich wünschen, scheint nicht selbstverständlich zu sein. Was braucht es dazu, vor allem wenn man, wie Barbara Lochbihler, aus einer traditionellen Familie in einem kleinen Dorf im Allgäu stammt, wo der Kirchturm und die Kühe noch heute am richtigen Ort stehen?

Zum einen war da die SPD-Politik der 70er Jahre, die ländliche Familien förderte, aber insbesondere Mädchen den Zugang zum zweiten Bildungsweg ermöglichte. Das hiess aber zugleich ein Leben in der Stadt München, Studium der Sozialen Arbeit an der Kath. Stiftungsfachhochschule München, Zugang zu einer autonomen Frauengruppe, wo man lernte, Schüchternheit zu überwinden und öffentliches Reden einzuüben. Es bedeutete, in einer Wohngemeinschaft zu leben, wo sie ihren Mann kennenlernte, der aus seiner srilankischen Heimat fliehen musste und als Asylsuchender nach Bayern kam. Dazu kamen viele Begegnungen mit Menschen aus femen Ländern.

Nach ihrem Diplom als Sozialpädagogin 1984 wurde sie Leiterin eines Alten- und Service-Zentrums in einem Arbeiterstadtteil von München: „ ... und da habe ich mich eingesetzt für einen Wintermantel für eine Frau, die unser Land mit aufgebaut hat und jetzt die Wohnung nicht mehr bezahlen konnte, weil irgend so ein „Schickmick" aus Schwabing das 20fache zahlen konnte." Rückwirkend können wir hier im Sinn eines „Blitzlichts" den durchschlagenden Erfolg ihrer in der Frauengruppe erlernten Redekunst und  gewonnenen Selbstsicherheit feststellen. Aber es blieb, wie wir alle ahnen oder wissen, nicht beim Wintermantel und der Arbeit in einem Altenzentrum, denn, so Barbara Lochbihler: „Wenn man mit benachteiligten Personen arbeitet, und über den Einzelfall hinaus feststellt, dass hier ein strukturelles Problem vorliegt", dann, so kann man sie zusammenfassen, „muss man dies auf welche Weise auch immer an die Politik zurückgeben." Dazu gehört aber auch der Beitritt zu sowie die Mitarbeit in sozialen Bewegungen.

Zur Weiterentwicklung von Weitsicht trug sicher auch das Zweitstudium der politischen Wissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München(1986-1992) mit den Nebenfächern Volkswirtschaft und Internationales Recht bei, aber ebenso die damit einhergehende 5jährige Zusammenarbeit mit Eleonore Romberg (1987-1991) als deren persönliche Parlamentsreferentin im bayerischen Landtag für die Fraktion die GRÜNEN. Diese Zusammenarbeit wurde noch enger, als Barbara Lochbihler für sieben Jahre (1992-1999) Generalsekretärin der Frauenliga für Frieden und Freiheit in Genf (WILPF) wurde. Wieder bezeichnet sie diese Zeit und Arbeit als eine enorme Lernchance in Richtung Weitsicht: „Es hat mich sehr nachhaltig beeindruckt und ich bin sehr dankbar dafür, dass die Frauen, denen ich weltweit begegnete ... mich lehrten, wie wichtig es ist, genau hinzusehen, die Ursachen von Konflikten zu analysieren, zu bewerten und an deren Überwindung solidarisch und weltweit zu arbeiten. Und als Barbara Lochbihler  dank der UNO-Akkreditierung der WILPF als NGO in Genf für DozentInnen der Technischen Universität Berlin und einigen Fachhochschulen ein mehrtätiges Seminar an der UNO in Genf organisierte, führte sie uns zuerst in die Gesellschafts- und Friedenstheorie von Jane Addams ein, die sie zu ihren Leitideen gemacht hatte, nämlich: Frage nicht zuerst, ob man uns bedroht, sondern frage, was diejenigen brauchen, die uns bedrohen! Darum kein Friede ohne gerechte sozioökonomische Basis. Darum keine Friedenstauben-, sondern streitbare Friedensideale. Streitbar, aber fair streitbar, das ist denn auch eines Deiner Markenzeichen geworden, das Du für Deine Arbeit bei Amnesty International in bester Art beibehalten hast!

Amnesty International - ja, das war der nächste Sprung - nicht in die weite Welt, denn die Weltgesellschaft war bereits Dein Denk- und Aktionsrahmen -, sondern eher in die Tiefe, ja genauer: die Abgründe dessen, was Menschen anderen Menschen an manchmal unaussprechlich Schrecklichem antun können. Du warst eine von 150 BewerberInnen und musstest Dich als „junge Frau aus dem Allgäu" gegenüber Bewerbern behaupten, die ihre Ahnenlinie - man höre und staune - bis zum biblischen König Salomon herleiten konnten und offenbar glaubten, dass dies ein überzeugendes Kompetenzmerkmal für die Arbeit eines Amnesty International Generalsekretärs sei. Auf meine Frage an Herrn Kessler, Vorstandssprecher von ai, warum man denn ausgerechnet Dich wählte, hiess es zuerst verschmitzt: Sie fiel aus drei Gründen aus dem Rahmen:

Erstens war sie die kleinste im Vergleich zu den andern, die teilweise doppelt so hoch und dreifach so breit und vor allem Stimmen hatten, die den ganzen Raum ausfüllten. Ich konterkariere hier bewusst die vielen Zeitungsberichte über Dich, welche Dich fast ausnahmslos als „zierlich-zarte Person" verniedlichen und dann ihrem Erstaunen darüber freien Lauf lassen, dass Du Deine Ziele so energisch verfolgst und erst noch etwas bewirkst.

Zweitens - so Herr Kessler - hatte sie einen moderaten bayerischen Akzent, der gerade noch durchkam. Zudem - und dies war schon ernsthafter gemeint - mussten wir uns überlegen, wie eine weibliche Geschäftsführerin bei altgedienten Generälen ausser Dienst und strammen Generälen im Dienst wirken würde. Und drittens, und dies war sehr ernst gemeint: Es war ihre Ausstrahlung und Energie, die uns schon anlässlich des Bewerbungsgesprächs überzeugte. Sie vermittelte den Eindruck, dass sie ziemlich genau wusste, worauf sie sich einlasse und vor allem: Sie konnte uns überzeugen, dass sie nicht einfach auf Repräsentation aus war, sondern etwas bewegen will, und zwar nicht nur in Bezug auf die weltweiten Aktivitäten von Amnesty International, sondern auch in Bezug auf die Organisation selbst.

Die skizzenhaft nachgezeichnete Entwicklung der jungen Frau aus dem bayerischen Allgäu zur sozial und politisch engagierten Weltbürgerin könnte nun aber dahingehend missverstanden werden, dass es vor allem äussere Umstände waren, die sie dazu machten. Nichts wäre falscher. Nein, liebe Barbara, Du hattest und hast auch ganz besondere Qualitäten, die in einem Referenzschreiben der WILPF wie folgt beschrieben werden:

  • Barbara Lochbihler ist ganz und gar aussergewöhnlich in ihrer Fähigkeit, mit unterschiedlichen kulturellen Traditionen, religiösen, philosophischen und politischen Sichtweisen umzugehen und dabei auftauchende Konflikte  bis hin zu chaotischen Situationen offen, partizipativ und gleichzeitig zielstrebig zu einem guten Ende zu führen. Sie wirkte mit organisatorischem, rhetorischem Talent bei der Vorbereitung der Wiener Menschenrechtskonferenz 1993, des Weltsozialgipfels von Kopenhagen von 1995, der Frauenkonferenz von 1995 in Bejing mit;
  • Sie repräsentierte die WILPF bei der UNO, der Abrüstungskonferenz, den verschiedenen Menschenrechtsgremien, bei der UNCTAD, der UNO-Kommission für den Status von Frauen und der Internationalen Arbeitsorganisation ILO;
  • Sowohl ihre Reden und Interviews als auch ihre schriftlichen Beiträge und Berichte basieren immer auf Fakten, klaren Einschätzungen, enthalten aber auch Visionen und Vorschläge für mögliche Aktionslinien, was dazu führte, dass sie eine grosse Chance hatten, ernsthaft diskutiert und bezüglich ihrer Umsetzung geprüft zu werden;.
  • Zwei Aktionen von Barbara Lochbihler werden im Referenzschreiben besonders hervorgehoben: ihre Organisation und Durchführung des Friedenszuges von Helsinki bis Beijing anlässlich der Frauenkonferenz mit 240 Reisenden aus 42 Ländern. Wie sie den Hürdenlauf über 12'000 Kilometer durch all die damit tangierten Länder und diplomatischen Verstrickungen organisierte, - es gab viele Situationen, in denen man den Kopf oder die Fassung hätte verlieren können -, war schlicht ein Meisterstück.  

Aus der Sicht ihrer engen Mitarbeiterin bei Amnesty International, ergibt sich folgendes Bild über Deine Qualitäten und Verdienste:

  • Du gehst den Konflikten nicht aus dem Weg, sondern sagst direkt, was Du denkst und redest niemandem nach dem Mund; Du kannst entsprechend sehr kritisch sein; auch dann, wenn Du schweigst, sieht man Dir an, wenn Du mit etwas nicht einverstanden bist.
  • Du verschonst auch nicht die deutsche Regierung und kritisierst öffentlich, dass sie in Asylrechtsfragen Menschenrechte verletze oder - wie im Fall China, u.a. bei den Olympischen Spielen - oft die wirtschaftlichen Interessen Vorrang haben. Dabei brauche es auf der internationalen Ebene ein ganzes Bündel von aufeinander abgestimter Massnahmen, nämlich öffentliche Kritik, regelmässiger bilateraler Austausch, Entwicklungshilfe, Rechtstaatsdialog des Justizministeriums sowie Menschenrechtsdialog des Auswärtigen Amtes, und schliesslich der Einsatz für verfolgte Dissidenten im Einzelfall durch stille Diplomatie.
  • So kann ich gut verstehen, dass Deine Vorgesetzten der Meinung sind, dass Du - Zitat - „manchmal einen erstaunlichen Mangel an Diplomatie" zutage legst; aber erstaunlicherweise hättest Du Dir noch nie einen wirklichen Fauxpas geleistet. Man könne sich absolut auf Deine Loyalität verlassen, auch wenn Du etwas vertreten musst, das Dir gegen den Strich geht. Wird es etwas zu geradlinig und „klartextig" ausgesprochen, kann man Dir das sagen. Du denkst dann darüber nach, suchst eventuell nach etwas weicheren Formulierungen oder einem Gespräch oder sagst: „Ich kann nicht anders" und bleibst bei der Kritik.
  • Immer wieder forderst Du dazu auf, genau hinzuschauen, die Widersprüche zwischen politischen Deklarationen, religiösen Werten, Sonntagspredigten und konkreten Stellungnahmen sowie Taten genau zu beobachten, zu bewerten und erst auf dieser Grundlage klar Stellung zu nehmen.
  • Auch bei einer enormen Arbeitsbelastung hast Du immer eine offene Tür und ein offenes Ohr für die Dinge des Alltags, für Klagen und Anliegen der MitarbeiterInnen oder auch nur einen Schwatz. Und vor allem: Du öffnest Deinen GesprächspartnerInnen die Augen für internationale Zusammenhänge, wofür sie Dir sehr dankbar sind. Was auch zu Dir gehört: dass Du, trotz aller Tiefs und tragischen Menschenschicksale, die zu Deinem Arbeitsalltag gehören, Dein herzliches, ungemein ansteckendes Lachen nicht verloren hast.
  • Und schliesslich:  auch bei Amnesty International gilt es, auf besondere Projekte und Aktivitäten hinzuweisen: Du hast Deine Stelle angetreten, um neben den bisherigen Aufgaben von Amnesty im Bereich von politischer Haft, Folter, Todesstrafe, Flucht und Asyl auch das Thema Sozialrechte einzubringen. Ich erinnere mich an verschiedene, der Verzweiflung nahe  Seufzer über die Schwierigkeiten, die damit verbunden waren und teilweise immer noch sind. Allerdings gibt es erste Projekte, so eines in Israel und Palästina mit konkreten Empfehlungen, ein anderes in Bulgarien zum Zustand der Krankenhäuser und psychiatrischen Anstalten im Zusammenhang mit dem Recht auf Gesundheit; ein weiteres in Peru über diskriminierende Praktiken des staatlichen Gesundheitssystems gegenüber Frauen.

Ja, Du wirst 2009 Amnesty International nach 10 Arbeitsjahren verlassen, um, falls Du gewählt wirst, ein Mandat für die Grünen in der Europapolitik zu übernehmen. Dieser Wechsel ist verständlich, denn: ein Jahr Amnesty-Arbeit sind vier Lebensjahre mit einer bis zu 80 Stunden-Woche, fast jedes Wochenende im Einsatz - ein Überstundenkonto, das man mit der besten Gewerkschaft nicht abtragen kann!

Du wirst gewissermassen die Seite wechseln und jetzt Parlament und indirekt Regierung repräsentieren. Auf eine entsprechende Journalistenfrage lautete Deine Antwort: „Ich werde trotzdem kritisch bleiben"! Im Unterschied zu anderen, die ich kennengelernt habe, die so etwas sagen, befallen mich bei Dir keine Zweifel. Denn die Begegnungen mit Dir und die Auseinandersetzung mit Deinem beruflichen Werdegang gaben mir die Gelegenheit, ein paar Deiner wichtigsten, tragendsten Lebens- und Arbeitsgrundsätze kennenzulernen, die da sind:

  • „Hier stehe ich, Ich kann nicht anders!" Vermutlich weißt Du, dass dieser Satz Martin Luther anlässlich des Reichstags zu Worms 1521 zugesprochen wird. Er scheint mir das Fundament Deines Wirkens zu sein. Im Rahmen Deiner bisherigen und zukünftigen Arbeit heisst dies Zivilcourage, nicht müde werden, immer wieder von Neuem den Menschen im Würgegriff anderer Menschen und ihrer Strukturen und Gesetze anzuprangern, ihn daraus zu befreien versuchen und laut zu sagen, was ist.
  • „Man muss immer beides, die Würde des Individuums schützen oder wieder herstellen und die gesellschaftsstrukturellen Probleme angehen und - falls für die Soziale Arbeit oder Amnesty International unlösbar - in die Verantwortung der Politik bzw. Politiker zurückgeben."
  •  „Keine Ethik und Moral, auch keine politische oder Menschenrechtsethik ohne faktische, empirische Wissensbasis." 
  • „Um eine Forderung durchzusetzen, braucht es Verbündete" und da kannst du gewiss Dein weltweites Netz erschliessen und weiter ausbauen, auch wenn bis heute die Gewerkschaften und teilweise die politische wie sozialarbeiterische „Linke" nach wie vor ihre Skepsis bezüglich Menschrechte kaum ablegen können bzw. wollen.
  • „Auch Täter, insbesondere die Staaten/Regierungen, aber auch die Wirtschaft als Täter, sind lernfähig" (hier möchte ich „begrenzt lernfähig" hinzufügen!). 
  • Und schliesslich das Motto: „Mein Leben und meine Arbeit bestehen aus Einmischung"!

Du hast mir neulich geschrieben: „Es gelingt mir nicht immer, mit meiner Wut und Trauer rational umzugehen, wenn ich immer wieder damit konfrontiert werde, dass Personen/Politiker/Machthaber wegen ihres Vorteils ein Interesse daran haben, Konflikte und Kriege anzuheizen und auszulösen, die Elend, Vertreibung, Gewalt und Tod für Millionen von Menschen bedeuten. ... ." Ich möchte dich fragen: Warum sollte Dir dies immer gelingen? Sind nicht Wut über soziale Ungerechtigkeit und Trauer über grenzenloses menschliches Elend letztlich die Quellen Deines Engagements, die Dich mit Alice Salomon und Jane Addams verbinden? Sind es nicht fast die gleichen Leitgedanken, die Du mit ihnen teilst und die Du heute mit Deinem Engagement in die Praxis umsetzest, umzusetzen versuchst, notfalls auch gegen den Willen der Machthaber. All dies wird dazu führen, dass wir sicher weiter von Dir hören werden.

So wünschen wir Dir - und mit „wir" meine ich jetzt alle, die zu Deinen Ehren hier versammelt sind - von ganzem Herzen weiterhin unerschütterliche Zivilcourage, präzises Wissen, tragfähige Verbündete, das Vertrauen in die Lernfähigkeit Deiner Gegner und viel Freude beim Auf- und Einmischen, um das Rad der Geschichte in Richtung einer etwas weniger inhumanen Welt vorwärtszutreiben.

Zürich/Berlin, 18. Oktober 2008 /Prof. Silvia Staub-Bernasconi

Ein längeres Interview mit Barbara Lochbihler befindet sich in:

Ingo Stamm: Der Stellenwert der sozialen Menschenrechte in der zivilgesellschaftlichen Menschenrechtsarbeit in Deutschland und die Rolle der Sozialen Arbeit, Masterarbeit des Zentrums für Postgraduale Studien Sozialer Arbeit - Master of Social Work - Berlin, Anhang. S. 59-71

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