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NEWSLETTER ZUM JAHRESENDE 2017

Der Kalender sieht für diese Jahreszeit Ruhe und Besinnung vor. In Brüssel und in Straßburg war in den letzten Wochen das Gegenteil der Fall - wie immer kurz vor Weihnachten große Hektik in der europäischen Politik, als gäbe es kein neues Jahr. In Berlin dagegen scheinen die potentiellen Großkoalitionisten die Ruhe weg zu haben.

Eine hübsche Schleife um diesen Newsletter wäre angesichts der Themen wohl nicht angebracht und Stacheldraht passender. Ich wünsche Ihnen dennoch interessante Lektüre! Bis zum 7. Januar verabschieden mein Team und ich uns nun in die Weihnachtspause. Wir wünschen Ihnen friedliche und geruhsame Festtage und einen guten Start in das neue Jahr!

 

Themen

Reise nach Athen und Lesbos
EU-AU-Gipfel und der Blick auf Libyen
Jemen
Myanmar
Kambodscha
Bosnien&Herzegowina
Menschenhandel
Jahresforum der Parliamentarians for Global Action
Amnesty-Briefmarathon im Europaparlament
Besuch aus Bayern
Besuch in Bayern
Kalender
Presseecho

 

Reise nach Athen und Lesbos

Vom 9. bis 11. November war ich in Athen und Lesbos zu Gesprächen über die Situation von Flüchtlingen, insbesondere in den "Hotspots", den Registrierungszentren auf den griechischen Inseln, von denen aus Asylsuchende zurück in die Türkei geschickt werden sollen.  Ich sprach mit Flüchtlingen, traf den Migrationsminister Mouzalas, NGOs und Asylrechts-Anwält*innen und besuchte auf Lesbos die beiden Camps Moria und Kara-Tepe.

Aufgrund der Vereinbarung der EU mit der Türkei werden derzeit rund 15.000 Migrant*innen, zum allergrößten Teil Flüchtlinge, auf den griechischen Inseln festgehalten. Die EU als Staatengemeinschaft ist für ihre Sicherheit und Gesundheit ebenso verantwortlich wie das griechische Migrationsministerium. Die Situation im Camp Moria auf Lesbos ist absolut inakzeptabel. Die Unterbringungsbedingungen sind entwürdigend und gesundheitsgefährdend bis lebensbedrohlich. Es fehlt an Allem. Auch die Inselbevölkerung ist deutlich überlastet.

Ohne Aufhebung der räumlichen Beschränkung könnten zwei Gruppen von Flüchtlingen sofort die Inseln verlassen und auf dem Festland das Asylverfahren durchlaufen: Besonders verletzliche Flüchtlinge und jene, die im Rahmen der Dublin-III-Verordnung Anspruch auf Familiennachzug in andere EU-Mitgliedstaaten haben. Besonders in der Kritik steht das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen (EASO), das prüft, ob ein Asylantrag in der EU zulässig ist oder die Antragstellenden in die Türkei zurück müssen. Anwält*innen werfen dem EASO vor, dass die Befragungen hierzu gegen Grundsätze fairer Anhörungen verstoßen, nicht standardgerecht sind und nicht geeignet, individuelle Bedingungen wie besondere Verletzlichkeit zu erfassen. Inzwischen gibt es eine Beschwerde bei der europäischen Bürgerbeauftragten und eine Überprüfung auf administratives Fehlverhalten.

Einen ausführlicheren Bericht gibt es auf meiner Webseite, und das Presseecho unten mit weiteren Beiträgen zum Nachlesen dokumentiert das große Medieninteresse.

 

EU-AU-Gipfel und der Blick auf Libyen

Fluchtursachenbekämpfung und Migrationsmanagement waren auch ein Thema des EU-Afrika-Gipfels am 29./30. November in Abidjan. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass die EU für die Bekämpfung von Fluchtursachen keine schlüssige Strategie hat. Ziel sind die Unterbrechung von Migrations- und Fluchtrouten, und Entwicklungshilfe und Zugang zum europäischen Markt werden zunehmend als Druckmittel eingesetzt, um die europäischen Abschottungsinteressen durchzusetzen.

Besonders zynisch ist diese Abschottung mit Blick auf Libyen, von wo seit langem bekannt ist, dass Migrant*innen, Flüchtlinge, Asylsuchende misshandelt, gefoltert, vergewaltigt, inhaftiert und ausgebeutet werden. Kurz vor dem Gipfel hatte CNN dann entsetzliche Fernsehbilder von Sklavenauktionen veröffentlicht und eine Welle von öffentlichen Betroffenheitsbekundungen ausgelöst. Auch Frau Mogherini und ihre Außenministerkolleg*innen zeigten sich bestürzt und verkündeten, dass sie einigen Zehntausend Flüchtlingen aus Libyen die freiwillige Rückkehr in ihre Herkunftsländer ermöglichen wollen – ohne zu wissen wer über „freiwillig“ und „schutzbedürftig“ denn entscheiden könne. Darüber hinaus wird weiterhin den Verantwortlichen in Libyen signalisiert, dass man schon nicht so genau hinschauen wird, solange die Menschen von Europas Grenzen ferngehalten werden.

Ich habe sowohl in einer Debatte im Parlament am 12.12. wie auch in einer Anhörung im Auswärtigen Ausschuss am 4.12. erklärt, dass diese zynische Ignoranz gegenüber der Schutzlosigkeit von Flüchtlingen in Libyen und die Ausblendung legaler Zugangswege nicht akzeptabel ist.

 

Jemen

Auch im Jemen ist die humanitäre Situation katastrophal, Millionen Menschen hungern und eine Cholera-Epidemie breitet sich weiter aus. Die Blockade von Häfen und Flughäfen durch Saudi Arabien und seine Verbündeten ist dafür maßgeblich verantwortlich. Durch Militäreinsätze der Allianz unter massiven Verstößen gegen das Völkerrecht wurden bereits tausende Zivilisten getötet. Dass EU Mitgliedsstaaten, darunter Großbritannien, Frankreich und Deutschland, den Krieg im Jemen durch Waffenexporte an Saudi Arabien weiterhin unterstützen, ist ein Skandal.

Deshalb war es ein wichtiger Erfolg, dass das Europäische Parlament am 30.11. auf Initiative der grünen Fraktion die Forderung nach einem EU-Waffenembargo mit großer Mehrheit bekräftigt hat. Wir erwarten jetzt, dass die EU-Außenbeauftragte Mogherini als Vorsitzende der EU-Außenminister das Parlament nicht länger ignoriert und das Embargo endlich formal auf deren Tagesordnung setzt.

Übrigens: Auch Deutschland darf keine weiteren Patrouillenboote für Saudi Arabien ausliefern lassen. Diese Boote können unmittelbar dazu beitragen, Häfen zu blockieren und damit die katastrophale Hungersnot und Cholera-Epidemie zu verschärfen. Wer Waffen an Kriegsparteien liefert, macht sich mitschuldig!

 

Myanmar

Die Menschenrechtsverbrechen gegen die Rohingya in Myanmar und die Situation der Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesh haben mich weiterhin intensiv beschäftigt. Leider ist die bisherige Reaktion der EU auf schwerste Menschenrechtsverletzungen bis hin zu ethnischen Säuberungen in Myanmar völlig unzureichend.

Die Vereinbarung zwischen Myanmar und Bangladesh zur Rückkehr der Flüchtlinge darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Situation in Rakhine unverändert gefährlich ist. Der UN Hochkommissar für Menschenrechte hat angesichts der Schwere, Dauer und Systematik der Menschenrechtsverletzungen gegen Rohingya kürzlich erklärt, dass selbst Völkermord nicht ausgeschlossen werden kann. Ich habe deshalb bei der Debatte im EP nochmals betont, dass die Rückkehr nur freiwillig geschehen darf und ein unabhängiges Menschenrechtsmonitoring in allen Konfliktgebieten sowie uneingeschränkter Zugang für humanitäre Hilfe absolute Voraussetzung sein müssen, bevor mit der Rückkehr begonnen wird.

Frau Mogherini hat in dieser Debatte leider erneut erkennen lassen, dass ihr das Thema Straflosigkeit offenbar nicht so wichtig ist. Doch die Sicherheitslage wird sich erst dann nachhaltig verbessern, wenn die Verantwortlichen für schwerste Menschenrechtsverletzungen ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden. Ich habe angesichts des offensichtlich fehlenden Unrechtsbewusstseins beim Militär gefordert, dass die EU Aung San Suu Kyi drängt, die Gerichtsbarkeit für die schweren Menschenrechtsverbrechen an den Internationalen Strafgerichtshof zu übertragen, und mich sehr gefreut, dass dies auch in die Resolution des EP aufgenommen wurde.

 

Kambodscha

Besonders frustrierend sind für mich die Entwicklungen in Kambodscha. Ministerpräsident Hun Sen lässt keinen Zweifel daran, dass Demokratie für ihn nur einen Wert hat, wenn sie seine Macht sichert. Doch er fürchtet – zu Recht - eine Niederlage bei den nationalen Wahlen 2018 und tut alles, um seine Wiederwahl zu garantieren. Nach Drohungen und mehreren Verboten gegen Zivilgesellschaft und Medien hat nun Mitte November das Oberste Gericht in Kambodscha die einzige Oppositionspartei CNRP aufgelöst - ein fataler Schlag für die Demokratie in Kambodscha.

Im Europaparlament haben wir dazu am 13.12. eine Resolution verabschiedet: ohne legitime Opposition und ohne unabhängige Wahlkommission kann die nationale Wahl 2018 nicht frei und fair sein. Es ist deshalb richtig, dass die EU die Unterstützung für die Nationale Wahlkommission vorerst auszusetzt. Ministerpräsident Hun Sen und seine Regierung müssen mittels gezielter Sanktionen, etwa Reisebeschränkungen für Regierungsmitglieder, ein klares Signal bekommen, dass ihr Vorgehen für die EU nicht akzeptabel ist. Dazu gehört auch die Überprüfung der Handelspräferenzen.

Gemeinsam mit 157 Abgeordneten aus 23 Ländern habe ich in einem offenen Brief die Freilassung des Vorsitzenden der Oppositionspartei Kem Sokha gefordert. Er war bereits am 3. September verhaftet worden. Beschuldigt wird er der „Verschwörung mit einer ausländischen Macht“ wegen Aussagen in einer Rede von 2013.

Gefreut habe ich mich, auch in Kaufbeuren über Kambodscha berichten zu können. Bereits zum zweiten Mal hatte ich den Fotografen Krishan Rajapakshe nach Bayern eingeladen, um seine Ausstellung „Women are heroes“ zu zeigen. In der Volkshochschule waren bis zum 16. Dezember beeindruckende Bilder mutiger Frauen zu sehen, die sich gegen Landraub und Landbesetzung in Kambodscha wehren. Auch die kambodschanische Landrechtsaktivistin Tep Vanny, die wegen ihres Engagements für die Rechte der ärmeren Bevölkerung verhaftet wurde, war zu sehen. Die Kaufbeurer Gruppe von Amnesty International sammelte an diesem Abend Unterschriften für Tep Vannys sofortige Freilassung.

 

Bosnien&Herzegowina

Das Urteil gegen Ratko Mladic hat für einen Moment noch einmal die Aufmerksamkeit auf die schrecklichen Verbrechen im Bosnienkrieg vor mehr als 20 Jahren gelenkt. Nun gibt es zwar einen Schuldspruch, doch im Alltag der Menschen im heutigen Bosnien&Herzegowina haben die völlig unzureichende Versöhnungsarbeit und fehlenden Entschädigungen für die Kriegsopfer schwerwiegende Folgen.

Ich habe deshalb Generalsekretärin Madeleine Rees sowie Gorana Mlinarevic und Nela Isakovic von der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF) eingeladen, mit mir und weiteren Europaabgeordneten und Vertretern der Europäischen Kommission über den Reformprozess in Bosnien&Herzegowina zu sprechen. Mit Blick auf die politische und wirtschaftliche Stagnation des Landes warnte die WILPF davor, den politischen und wirtschaftlichen Reformprozess in Bosnien&Herzegowina voneinander zu trennen. Wichtig sei eine Verfassungsänderung als Ausgangspunkt für erfolgreiche wirtschaftliche Reformen. Soziale Gerechtigkeit und die Erfüllung der sozialen und wirtschaftlichen Rechte der Opfer sind notwendig, um die noch immer bestehenden Gräben in der Gesellschaft zu schließen. Bis heute gibt es keinen ausreichenden Zugang zu wesentlichen Rechten wie Bildung und Gesundheit. Dies ist eine Katastrophe, insbesondere wenn man bedenkt, dass Schätzungen zufolge mehr als 75% der Kinder traumatisiert sind.

 

Menschenhandel

Mit über einem Jahr Verspätung hat die Europäische Kommission Anfang Dezember neue Prioritäten für die Prävention von Menschenhandel beschlossen. Diese führen die EU-Strategie zur Bekämpfung des Menschenhandels 2012-2016 fort und identifizieren notwendige Aktionen, um effizient gegen Menschenhandel vorzugehen. Unter anderem wird ein Schwerpunkt auf den Schutz und die Rechte der Betroffenen von Menschenhandel gelegt. Dies ist sehr wichtig, da es aus menschenrechtlicher Sicht noch immer große Probleme im Bereich der Opferunterstützung gibt.

Zur Vorstellung und Diskussion der neuen Prioritäten zur Bekämpfung von Menschenhandel organisierte die Kommission am 5. Dezember eine Veranstaltung mit Vertretern von NGOs und den EU Institutionen. Es sprachen unter anderem der EU-Kommissar für Inneres und Migration Dimitris Avramopoulos und Myria Vassiliadou, EU-Koordinatorin im Kampf gegen den Menschenhandel. Ich selbst bin auf einem Podium mit anderen Europaabgeordneten insbesondere auf die außereuropäische Dimension eingegangen und habe auf die weiterhin relevanten Empfehlungen in meinem Bericht zum Kampf gegen Menschenhandel hingewiesen, den das EP im Juli 2016 beschlossen hatte.

 

Jahresforum der Parliamentarians for Global Action

Am 27. und 28. November habe ich am Jahresforum der Parlamentarians for Global Action (PGA) in Mailand teilgenommen. In diesem Jahr war unser Thema „Preventing Violent Extremism and Mass Atrocities“. Die vielen intensiven politischen Diskussionen sind wertvoll für unsere Arbeit als Abgeordnete. Genauso anregend ist aber auch der Austausch mit den Parlamentarierkolleg*innen aus aller Welt. So hat es mich zum Beispiel gefreut Ahmed Mahloof zu treffen, Oppositionsabgeordneter im Parlament der Malediven. Seine Teilnahme war keine Selbstverständlichkeit, denn er war 11 Monate wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt inhaftiert gewesen und wurde erst im vergangenen Juni freigelassen. Andere Abgeordnete, auch Journalisten und Menschenrechtsaktivisten sind immer noch in Haft - oft nach unfairen Gerichtsverfahren. Das Europaparlament hat die Menschenrechtssituation auf den Malediven bereits mehrfach kritisiert.

Eindrücklich war auch die Verleihung des jährlichen „Defenders of Democracy Award“. Mit dem Preis wurde dieses Jahr Lamija Aschi Baschar ausgezeichnet, eine jesidische Menschenrechtsaktivistin aus dem Irak, die 2016 gemeinsam mit Nadia Murad auch den Sacharow-Preis des Europaparlaments erhielt. Nach ihrem Martyrium in Gefangenschaft des IS und Flucht nach Europa setzt sich Lamija Aschi Baschar heute gegen sexuelle Gewalt an Frauen und für die Rechte der jesidischen Gemeinschaft im Irak ein. Ausgezeichnet wurde außerdem eine italienische NGO, die sich für Migranten und Flüchtlinge engagiert.

 

Amnesty-Briefmarathon im Europaparlament

Amnesty International hat dieses Jahr erneut Europaabgeordnete und Mitarbeiter*innen vor dem Plenarsaal in Straßburg zur Beteiligung am Briefmarathon aufgerufen. Hunderttausende Menschen weltweit fordern anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte Regierungen auf, gewaltlose politische Gefangene freizulassen und Unrecht zu beenden. Ich habe natürlich auch mitgemacht und mich für die Indigenen-Organisation MILPAH (Movimiento Indígena Independiente Lenca de La Paz) aus Honduras eingesetzt. Wie so viele Umweltaktivist*innen weltweit zahlen auch die Mitglieder dieser Organisation für ihr Engagement für die Rechte der indigenen Gemeinschaft und u.a. gegen den Bau von Wasserkraftwerken in Intibucá und La Paz einen hohen Preis: Sie werden verleumdet, tätlich angegriffen und mit dem Tod bedroht. Die Behörden verfolgen die Täter so gut wie nie.

Eine Fotoaktion gab es zudem für Taner Kilic, den inhaftierten Vorsitzenden von Amnesty Türkei, und die sogenannten „Istanbul 10“. Diese wurden zwar am 25. Oktober nach Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen, doch das Gerichtsverfahren gegen alle elf läuft weiter. Sie müssen sich weiterhin dem Vorwurf stellen, Mitglieder bewaffneter terroristischer Organisationen zu sein.

Auf dem Foto von links: MEPs Marco Affronte, Martin Häusling, Barbara Lochbihler, Bodil Valero, Jean Lamberts, Soraya Post

 

Besuch aus Bayern

Eine Freude waren mir die Besucherinnen und Besucher aus Bayern im Europäischen Parlament in Brüssel am 5./6. Dezember. Einige bekannte Gesichter waren bei der von der Petra Kelly Stiftung und der Europäischen Akademie Bayern organisierten Gruppe dabei. Ich berichtete aus meiner Arbeit als Europaabgeordnete und lud meine Gäste ein, die Fraktionssitzung der Grünen/EFA zu besuchen und zu verfolgen. Schön, dass Ihr da wart!

 

Besuch in Bayern

Am 17. November war ich zu Gast am Aventius-Gymnasium in Burghausen und diskutierte mit den Schüler*innen der Q11 und Q12 über die Lage in Katalonien, die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments und der Kommission am Beispiel der Flüchtlingspolitik, über Handelsbeziehungen der EU und den Brexit. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, mit so aufmerksamen und interessierten jungen Erwachsenen zu diskutieren.

 

Kalender

Traditioneller Neujahrsempfang

12. Januar 2018, 17:00 - 19:00 Uhr, Kolping Bildungszentrum, Adolf-Kolping-Straße 2a, 87600 Kaufbeuren

Mit hoffentlich zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft möchte ich auf das neue Jahr anstoßen. Für Musik und einen Imbiss ist gesorgt. Ich freue mich auf Ihren und Euren Besuch, natürlich gerne mit Begleitung!

Um besser planen zu können, bitte ich um eine kurze Rückmeldung bis 05.01.2018 an mein Regionalbüro, Ludwigstr. 38 in 87600 Kaufbeuren oder über E-Mail: wk-lochbihler(at)gruene-europa.de

Menschenrechte & Demokratie in Lateinamerika

25. Januar 2018, 19:00 - 21:00 Uhr, Rokokosaal der Regierung Schwaben, Fronhof 10, 86145 Augsburg, Deutschland

Anlässlich der diesjährigen Verleihung des Sacharow-Preises an die Demokratische Opposition in Venezuela lädt das Büros des Europäischen Parlaments in München zur Podiumsdiskussion nach Augsburg ein. Mit Markus Ferber (MdEP) und Prof. Dr. Peter Kraus (Universität Augsburg) diskutiere ich über die Situation der Menschenrechte und der Demokratie in Lateinamerika. Moderieren wird Julio Segador vom Bayerischen Rundfunk.

„Zäune für Afrika?“ - Friedenspolitische Tagung zur Münchner Sicherheitskonferenz 2018

27. Januar 2018, 10:30 - 16:45, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24, München

Die Petra Kelly Stiftung lädt zur migrationspolitischen Tagung aus Anlass der Münchner Sicherheitskonferenz 2018. Gemeinsam mit weiteren Expert*innen werde ich am Nachmittag bei der Podiumsdiskussion „Was macht die Politik - was sollte die Politik tun?“ diskutieren. Mehr Infos und Anmeldung unter: https://www.petrakellystiftung.de/programm/veranstaltungen.html  

 

Presseecho (Auswahl)

"Teil des EU-Türkei-Deals ist es, Leute erst mal festzusetzen", Deutschlandfunk, 10.11.2017
http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingslager-in-griechenland-teil-des-eu-tuerkei-deals.694.de.html?dram:article_id=400309

Germany accused of delaying refugee family reunifications, DW World, 10.11.2017
http://www.dw.com/en/germany-accused-of-delaying-refugee-family-reunifications/a-41332860

Im Stich gelassen: Flüchtlinge und die deutsche Politik, Deutsche Welle, 10.11.2017 www.dw.com/de/im-stich-gelassen-fl%C3%BCchtlinge-und-die-deutsche-politik/a-41332139

Wie die EU in der Flüchtlingskrise versagt, Mainpost, 13.11.17
http://www.mainpost.de/ueberregional/politik/zeitgeschehen/Wie-die-EU-in-der-Fluechtlingskrise-versagt;art16698,9795466

Wartesaal Griechenland - Zähe EU-Verfahren bremsen Umsiedlung von Flüchtlingen, MIGAZIN, 13.11.2017
http://www.migazin.de/2017/11/14/wartesaal-griechenland-deutsche-behoerden-familiennachzug/

EU-Politikerin zur Lage der Flüchtlinge auf Lesbos - In Sommerzelten der Kälte trotzen, Domradio, 13.11.2017
https://www.domradio.de/themen/soziales/2017-11-13/eu-politikerin-zur-lage-der-fluechtlinge-auf-lesbos

EU-Türkei Deal: „Die Bearbeitung von Asylanträgen wird verschleppt“, Euractiv, 15.11.2017
https://www.euractiv.de/section/eu-aussenpolitik/interview/eu-tuerkei-deal-die-bearbeitung-von-asylantraegen-wird-verschleppt/

»Moria ist nicht für den Winter geeignet«, Neues Deutschland, 14.11.17
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1070027.fluechtlinge-auf-lesbos-moria-ist-nicht-fuer-den-winter-geeignet.html 

Griechische Flüchtlingscamps nicht winterfest, aerzteblatt.de, 15.11.17
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83471/Griechische-Fluechtlingscamps-nicht-winterfest

Mangel an Menschenwürde, Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau, 18.11.2017
http://www.fr.de/politik/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-mangel-an-menschenwuerde-a-1390248

Das Ziel ist Abschreckung. Über die Zustände in den Flüchtlingscamps auf griechischen Inseln, Meinungsbeitrag im Tagesspiegel, 24 November 2017 (nicht online)

Flüchtlingslager Moria: Elend zur Abschreckung?, Monitor 30.11.2017
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-fluechtlingslager-moria-elend-zur-abschreckung-100.html

Wir sind nicht auf der Überfahrt gestorben. Dafür sterben wir hier, WELT online, 5 Dezember 2017
https://www.welt.de/politik/deutschland/article171198157/Wir-sind-nicht-auf-der-Ueberfahrt-gestorben-Dafuer-sterben-wir-hier.html

Kambodschas Oberstes Gericht löst größte Oppositionspartei auf, Welt online, 16.11.2017
https://www.welt.de/newsticker/news1/article170671188/Kambodschas-Oberstes-Gericht-loest-groesste-Oppositionspartei-auf.html

Tod der Demokratie. Gericht in Kambodscha verbietet wichtigste Oppositionspartei, Süddeutsche Zeitung 17. November 2017
http://www.sueddeutsche.de/politik/kambodscha-tod-der-demokratie-1.3752290?reduced=true

Parlamentarier aus 24 Ländern appellieren an Kambodscha,
epd Basisdienst, 4.12.2017 (nicht online)

Phnom Penh Post 18.12.2017 Hun Sen dares EU to impose sanctions
http://phnompenhpost.com/national-politics/hun-sen-dares-eu-impose-sanctions

UNHCR: Situation in Myanmar ermöglicht keine "sichere" Rückkehr der Rohingya
Agence France Presse, 24.11.2017 (nicht online)

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