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Leichte Sprache

Herzlich willkommen auf meiner Seite im Internet!

 

Mein Name ist Barbara Lochbihler.

Ich bin eine Politikerin von der Partei Bündnis 90/Die Grünen.

Ich bin seit 2009 Mitglied im Europäischen Parlament. Das Europäische Parlament arbeitet in der Stadt Brüssel im Land Belgien. Dort wird entschieden, wie die Menschen in Europa zusammen leben wollen. Das ist Politik.

Ich kümmere mich besonders um die Menschen-Rechte.

 

Was sind Menschen-Rechte?

Alle Menschen sind verschieden. Aber alle Menschen sind gleich viel wert. Menschen-Rechte gelten auf der ganzen Welt.

Es gibt viele verschiedene Menschen-Rechte. Zum Beispiel:

Eine Frau hat die gleichen Rechte wie ein Mann.

Ein behinderter Mensch hat die gleichen Rechte wie ein nicht behinderter Mensch.

Das Europäische Parlament hat eine Abteilung für Menschen-Rechte. Ich war die Leiterin dieser Abteilung. Seit 2014 bin ich stellvertretende Leiterin der Abteilung für Menschen-Rechte.

Wenn die Leute etwas über Menschen-Rechte in Europa oder in anderen Ländern wissen wollen, fragen sie oft mich. Ich bin die Sprecherin für Menschen-Rechte für meine Partei.

 

Wer bin ich?

Ich komme aus dem Allgäu. Aus Ronsberg. Ich wohne aber in Berlin.

Sieben Jahre lang, von 1992 bis 1999, war ich die Chefin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit. Das ist ein Verein von Frauen aus vielen Ländern, die für den Frieden und für Gerechtigkeit arbeiten.

Dann war ich Chefin vom deutschen Teil von Amnesty International. Das ist ein Verein, der sich für Menschen einsetzt, die ungerecht behandelt werden und sich selber nicht helfen können. Amnesty International will zum Beispiel, dass alle Menschen in allen Ländern offen ihre Meinung sagen dürfen. Sie dürfen deshalb nicht eingesperrt oder bedroht werden. Außerdem möchte Amnesty International, dass es keine Todesstrafe mehr gibt. Das will ich auch.

 

Meine Ziele sind:

Wenn in einem Land Krieg ist, geht es den Menschen schlecht. Dann werden die Menschen-Rechte oft nicht respektiert. Das ist ungerecht. Dann spreche ich mit den Leuten, die das Land regieren. Ich sage zu ihnen: Sorgt für Frieden und Gerechtigkeit!

Wenn in einem Land Krieg ist, sind die Häuser kaputt. Die Menschen haben Hunger. Die Kinder können nicht in die Schule gehen. Es gibt keine Arbeit zum Geld verdienen. Deshalb wollen viele Leute weg aus ihrem Land. Sie fliehen aus ihrer Heimat und wollen nach Europa kommen. Auch zu uns nach Deutschland.

Die Flüchtlinge können nichts dafür, dass es ihrer Heimat so schlecht geht.

Ich will, dass die Flüchtlinge nicht weggeschickt werden aus Europa. Sie haben schon genug schlimme Dinge erlebt. Sie sollen hier gut behandelt werden und leben und arbeiten dürfen.

Alle Menschen haben das Recht zu leben. Keiner darf Menschen quälen. Ich setze mich dafür ein, dass solche böse Menschen vor Gericht gestellt werden. Sie sollen bestraft werden.

Menschen dürfen nicht verkauft werden! Das schreibe ich in die Zeitungen und das sage ich im Radio und im Fernsehen.

Ich arbeite dafür, dass die Regierungen der Länder miteinander verhandeln. Sie sollen miteinander reden, damit es keinen Krieg gibt. Das heißt in schwerer Sprache: Konflikt-Prävention.

Viele Sachen, die wir benutzen, werden nicht in Deutschland gemacht.

Zum Beispiel: Unsere T-Shirts kommen aus dem Land Bangladesch. Unsere Handys kommen aus dem Land China.

In den Fabriken dort ist die Arbeit oft gefährlich. Die Leute werden krank oder haben Unfälle. Oder es brennt in der Fabrik und die Leute sterben. Sie bekommen zu wenig Geld für ihre Arbeit.

Die Chefs dieser Firmen haben aber viel Geld. Sie müssen sich darum kümmern, dass die Arbeiter und Arbeiterinnen nicht krank werden und von ihrer Arbeit leben können.

Wer das nicht tut, soll bestraft werden.

Es gibt Verträge darüber, dass Menschen mit verschiedener Hautfarbe oder Herkunft die gleichen Rechte haben. Diese Verträge heißen in schwerer Sprache: UN-Konvention.

Zum Beispiel: Es gibt ein kleines Volk, das heißt: die Roma. Sie sollen nicht schlechter behandelt werden als andere Menschen.

Ich setze mich dafür ein, dass Deutschland und andere europäische Länder keine Waffen verkaufen an Länder, die Krieg führen. Oder Waffen verkaufen an Länder, in denen Menschen verfolgt werden, weil sie anders sind als die meisten anderen Bürgerinnen und Bürger. Oder wo Menschen verfolgt werden, weil sie anders denken und leben.

Sonst kann es passieren, dass unsere Waffen den Krieg unterstützen!

Wenn Sie Fragen an mich haben oder einen Wunsch, schreiben Sie mir.

Ich freue mich darauf.

Ihre Barbara Lochbihler

 

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